1996 - Veranstaltungen


Die Dreigroschenoper

    

Die Dreigroschenoper wurde 1928 von Bertolt Brecht geschrieben, die Musik stammt von Kurt Weill. Das Stück ist eine Bearbeitung der Beggar's Opera von John Gay und Johann Christoph Pepusch aus dem Jahr 1728. Die Oper ist in Soho angesiedelt, einem  Londoner Stadtteil, der zum Zeitpunkt der Handlung von zwielichtigen Gestalten beherrscht wird. Die Handlung kreist um den Konkurrenz- und Existenzkampf zwischen zwei "Geschäftsleuten", einem Bettler und einem Verbrecher. Bekanntestes Stück ist der Song Die Moritat von Mackie Messer. Die Uraufführung war am 31. August 1928  im Theater am Schiffbauerdamm (Berlin). Beteiligt war hieran unter anderem Kurt Weills Ehefrau Lotte Lenja sowie Kurt Gerron. Die musikalische Leitung hatte Theo Mackeben.

Hannah Arendt behauptet in ihrem Buch Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft, dass die Wirkung des Stückes "das genaue Gegenteil von dem, was Brecht mit ihm gewollt hatte" - die Entlarvung bürgerlicher Heuchelei - erreichte. Das "einzige politische Ergebnis des Stückes war, daß jederman ermutigt wurde, die unbequeme Maske der Heuchelei fallen zu lassen und offen die Maßstäbe des Pöbels zu übernehmen."

Roobin Hood

in einer Bearbeitung von Mauricio Zupeuc

Man schreibt das Jahr1194. Graf Robert Hood kommt von dem verhängnisvollen dritten Kreuzzug aus Jerusalem in seine Heimat England zurück. Dort erwartet Ihn eine bitterböse Überraschung. Während die mutigsten Ritter an der Seite von Richard Löwenherz um Jerusalem kämpften, machte sich dessen Bruder John auf, die Herrschaft in England zu übernehmen. Als Gesetzloser verbannt trifft Robin Hood auf eine Gruppe von Schicksalsgenossen, die wie er entschlossen sind der staatlichen Willkürherrschaft entgegenzutreten. Durch seinen entschlossenen Willen wird Robin zum Freiheitshelden und Symbol gegen Willkürherrschaft und Unterdrückung. Aber natürlich spielt in der Geschichte auch eine Frau - Lady Marian - eine wichtige Rolle. Allerlei Verwicklungen sorgen in dem Stück für Spannung.