
Aufführungen (Beginn jeweils 19.30 Uhr)
31.07. Premiere
Weitere Termine:
01.08., 02.08., 06.08., 07.08., 08.08.
Eintritt: 27 €, ermäßigt 17 €
Kartenvorverkauf im Kulturamt Mühldorf, Stadtplatz 3
Tel: 08631 – 612 612
Begleitprogramm zum Schauspiel „Die Mühldorfer Hex“
Führungen zu den Originalschauplätzen in Mühldorf
Wo befand sich die Höllschmiede, in der Marie Pauer als Dienstmagd arbeitete? Woher kommt der Name „Höllschmied“? Wo fanden die Verhöre statt und wo befand sich die „Hexenkammer“, in der Marie nach der Gefangennahme eingesperrt war?
An allen sechs Aufführungstagen bieten die Mühldorfer Stadtführerinnen eine Einführung in die Geschichte der Marie Pauer an mit Besichtigung der Originalschauplätze des Hexenprozesses. Dabei werden u.a. das Höllschmiedhaus, der Gerichtssaal und die Hexenkammer besucht.
Termine: Fr 31.07., Sa 01.08., So 02.08., Do 06.08., Fr 07.08., Sa 08.08.
Treffpunkt ist jeweils um 18.00 vor dem Brunnen am Katharinenplatz.
Die Führung dauert ca. 40 Minuten.
Kosten: 3 Euro
Zum zwanzigjährigen Jubiläum bringt der Kulturschuppn diese Geschichte, die Alt und Jung in Mühldorf und Umgebung bewegt, zum fünften Mal auf die Bühne des Haberkasten-Innenhofs. 2006 hatte das Stück Premiere. Silvia Menzel und Christopher Luber verfassten es anhand der 500 Seiten Prozessakten, die im Original überliefert sind.
Immer wieder aktuell reiht sich das Schicksal des jungen Mädchens Marie Pauer ein in das von Tausenden von Frauen, Kindern und auch Männern, die von der beginnenden Neuzeit bis in das 18. Jahrhundert der Hexerei bezichtigt und Opfer von Folter und Ermordungen wurden.
Rund 40 Mitwirkende zeigen die Geschichte des jungen Mädchens. Unterstützt werden sie dabei von Sängerinnen und Musikern mit eigens für dieses Stück bearbeiteten Liedern. In eindrucksvollen Szenen setzen sie Marie Pauer damit ein lebendiges Denkmal: „… dass Niemandem wird angetan dergleichen und ähnlich heutig Verbrechen!...“

Was zeigt der Blick in die deutsche Geschichte? Was verspricht der Blick in die deutsche Zukunft? Eigentlich vieles. Eigentlich Krieg, Zerstörung und Tod. Warum? Und wie geht eine zerstrittene Jugend, die sich ohnehin hoffnungslos fühlt, mit diesem Erbe um?
Das Theaterstück „Mitternachtsläufer – Warum man weniger denken sollte?“ erzählt, am Beispiel der Mühldorfer Hans-Gollwitzer-Straße, die Geschichte rund um Jo und Pauli und ihren betrunkenen Versuch, die Welt zu retten. Es zeigt, wie die Ehrung historisch belasteter Figuren bis heute ein Gefühl von Ohnmacht auslöst und wie man dem entkommen kann. Das Stück wird am 10. September im Kulturschupp‘n uraufgeführt.
Karten (7€) an der Abendkasse. Der Einlass ist nur in Bar bezahlbar.
Reservierung möglich unter: karten@mitternachtslaeufer.net
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